Prüfstand für das Modbus-Modul MA01-AACX2240

Zwei Digitaleingänge, zwei Analogeingänge, vier Relaisausgänge · Prof. Dr.-Ing. Ralph Wystup M.Sc. — erstellt mit KI und Agent (Claude Code, Anthropic)

Anschluss– Adresse– Baud– Telegramme– gestört– Güte– Umlauf– Stand–
Verbindung zum Modul:

Analogeingänge

Bekannten Strom anlegen, Wert eintragen, dann zuordnen:
Spannungsquelle über Vorwiderstand? Wert eintragen, dann rechnet die Seite in Volt:
Vor der Zuordnung zeigt das Instrument den Rohwert. Die Zuordnung verknüpft den gerade anliegenden Rohwert mit dem eingetragenen Strom; daraus folgt der Maßstab. Sie gilt, solange der Dienst läuft, und verändert nichts im Modul.

Verlauf

AI1 AI2 Rohwert

Relaisausgänge — schalten und zurücklesen

Die Leuchte zeigt nicht den gedrückten Knopf, sondern den Zustand, den das Modul auf Nachfrage zurückmeldet. Knopf und Leuchte sind damit zwei getrennte Wege.

Digitaleingänge

Anschließen — was wohin darf

An die Analogeingänge gehört ein Strom, keine Spannung. Eine Spannungsquelle direkt am Eingang zerstört den Bürdewiderstand.

Analogeingänge AI1 und AI2

Der Eingang misst 0 bis 20 mA. Der Strom fließt über einen Bürdewiderstand von 100 Ω (Herstellerangabe). Daran fallen bei Vollausschlag 2 V ab.

StromSpannung über der BürdeVerlustleistungBemerkung
10 mA1,0 V10 mWBetrieb
20 mA2,0 V40 mWVollausschlag
50 mA5,0 V250 mWzerstört den Widerstand

Spannungsquelle über Vorwiderstand

Wer eine Spannung einspeisen will, etwa aus einem Drehgeber mit 0 bis 10 V, braucht einen Reihenwiderstand. Die Masse der Quelle muss mit der Masse des Moduls verbunden sein.

U_Quelle ──[ R_vor ]──> AI+        R_vor = U_max / I_max − 100 Ω
Masse ─────────────────> AI−        (bei 10 V und 20 mA: 400 Ω)
R_vorStrom bei 10 VRohwertein ZählschrittAnteil am Bereich
10 kΩ0,99 mArund 13475 mV3 %
4,7 kΩ2,08 mArund 28235 mV7 %
1 kΩ9,1 mArund 12308,1 mV30 %
510 Ω16,4 mArund 22204,5 mV54 %

Je kleiner der Vorwiderstand, desto feiner die Auflösung. Die Grenze setzt die Quelle: Ein Ausgang, der nur 1 mA treiben kann, bricht bei 510 Ω ein. Dann sinkt die Spannung, und der Zusammenhang ist nicht mehr gerade. Deshalb mit 10 kΩ beginnen und schrittweise verkleinern, solange der Rohwert proportional mitgeht.

Digitaleingänge DI0 und DI1

Das Modul nimmt beide Arten von Signalen an, trockene und beschaltete Kontakte.

ArtWas anzuschließen istHinweis
Trockener Kontakt Schalter oder Brücke zwischen DI und COM beziehungsweise GND der sichere Weg, keine Fremdspannung nötig — damit anfangen
Beschalteter Kontakt äußere Gleichspannung auf DI, gemeinsame Masse nur mit geprüfter Angabe aus dem Handbuch, sonst Schaden

Zum Prüfen genügt ein Stück Draht zwischen DI0 und COM. Die Leuchte oben muss dann binnen einer Sekunde angehen. Solange die Spannungsfestigkeit der Eingänge nicht aus dem Handbuch belegt ist, bleibt es beim trockenen Kontakt.

Relaisausgänge DO0 bis DO3

Potentialfreie Schließer. Last und Spannung richten sich nach dem Aufdruck des Relais; ohne belegte Angabe nicht über Kleinspannung hinausgehen. Für einen Funktionsnachweis genügt das hörbare Klicken und die Rückmeldung über Funktion 01.

Telegramme mitlesen

Zeitgesendetempfangen
–
Jede Zeile ist ein vollständiges Modbus-RTU-Telegramm: Adresse, Funktionscode, Nutzdaten, Prüfsumme. Die Prüfsumme CRC-16 wird im Dienst selbst gerechnet, ohne fremde Bibliothek.